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profax Verlag AG


Die Erfinder:
Hans Giezendanner, Gertrud Zimmermann, Ernst Bindschedler
So fing alles an...


Eine junge Lehrerin und zwei ihrer Kollegen tauschen beim regelmässigen gemeinsamen Mittagessen ihre Erfahrungen aus, die sie in ihrer pädagogischen Arbeit machen. Immer wieder kommt das Gespräch auf das Problem des Übens und sie fragen sich, ob es denn nicht Möglichkeiten gäbe, das notwendige, aber mühsame Üben attraktiver und effektiver zu gestalten...

Es ist die Zeit des viel diskutierten programmierten Unterrichts. Bei aller kritischen Reserve sind die drei von der neuen Idee aus der USA gepackt. Bald kreisen ihre Gedanken um ein spielerisches Gerät, das die lernpsychologisch so wichtige Rückmeldung "richtig oder falsch" auf der Stelle, in Sekundenschnelle, liefert...

In vielen Gesprächen reift schliesslich der Gedanke heran: Es soll ein Übungsgerät entwickelt werden, das sich sinnvoll in unseren Schulbetrieb einfügt. Die Schüler und Schülerinnen sollten nicht nur individuell und selbstständig, sondern auch nach den richtigen lernpsychologischen Prinzipien lernen können.

Professor Hans Aebli, der bekannte Psychologe und Didaktiker, erfährt von den Ideen der jungen Leute und sieht rasch, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Seine Ratschläge helfen, die Erarbeitung des neuen Übungssystems nach den richtigen Lernprinzipien voranzutreiben. Jeder Entwurf wird mit Kindern praktisch ausprobiert, evaluiert und verbessert. Nach langen Monaten des intensiven Nachdenkens und Experimentierens liegt der Prototyp vor. Es ist das Gerät in seiner heutigen Form.
In einem glücklichen Augenblick wird schliesslich auch noch ein origineller Name gefunden: "profax" (damals der übliche Übername für den "Herrn Professor".)

Nach der Patentierung kommt es zur Gründung des profax Verlags, denn das Gerät ohne Übungsmaterial ist wie eine Mühle ohne Korn. Fähige und erfahrene Lehrkräfte werden beauftragt, die ersten Sprach- und Rechenprogramme für die 1.-6. Klasse zu entwickeln. Nach dem Erscheinen von acht Lerneinheiten wird das neuartige Übungssystem erstmals in der Fachpresse vorgestellt. Das einfache, selbstkorrigierende Gerät mit seinen neuen didaktischen Möglichkeiten - die Förderung des individualisierenden Unterrichts beispielsweise - findet die spontane Zustimmung der Lehrerschaft. Die Kinder sind begeistert von der "kleinen Maschine". Und so wird erreicht, was anvisiert war: Das Üben - oft mühsam und langweilig - wird zur Freude, zum Spiel.

Wenig später kommt die Anerkennung durch die Behörden: Auf Anregung des Kantonalen Oberseminars beschliesst der Erziehungsrat des Kantons Zürich, profax in die Liste der empfohlenen Lehrmittel aufzunehmen. Die Zulassung in anderen deutschsprachigen Kantonen folgt kurz danach.

Der sofortige Erfolg macht es dem Verlag möglich, sein Verlagsprogramm auf andere Stoffgebiete der Volksschulstufe auszuweiten, z.B. Mathematik, Grammatik, Geographie, Geometrie, Leseverständnis, Konzentrationstraining, Legasthenie-Therapie, Französisch und Latein (7.-9.Schuljahr).

Da die Programme "beobachte-überlege" auch im Kindergarten verwendet werden, beschliesst der Verlag die Vereinfachung des Schulgerätes: Es entsteht "profaxli", das Gerät für die Kleinen, bei dem die Zahlen durch Tiersymbole und geometrische Figuren ersetzt sind.


Der Schritt ins Computer-Zeitalter

Schon sehr früh hatte die profax Verlegerin, Frau Gertrud Zimmermann, erkannt, dass der Computer in der Schule und zu Hause eine große Bedeutung beim Lernen bekommen würde:. Bereits 1995 finden sich unter dem Namen „profax Star“ erste Produkte im Verlagsverzeichnis.

Tod der Verlegerin und Neubeginn
Frau Gertrud Zimmermann starb im Herbst 2003 nach einer schweren Erkrankung. Vor ihrem Tod hatte sie mit kluger Voraussicht alle Massnahmen getroffen, die ein Weiterleben des Verlages sicherten:
ein Verwaltungsrat unter der Leitung von Marc Günthardt (Wirtschaftsinformatiker) übernahm die strategische Führung des Verlags.
Walter J. Bucher (Lehrer und Autor der „Mein Rechtscheib-Trainer“ Programme und Hefte) und Mike Kronenberg (Wirtschaftsinformatiker und Programmierer/Gestalter von fast allen profax Programmen) übernahmen die Geschäftsleitung.



Walter J. Bucher
Geschäftsleitung
Inhalte
Mike Kronenberg
Geschäftsleitung
Informatik



Zwei wichtige Voraussetzungen für den Neustart des Verlags wurden im Jahre 2006 geschaffen:
Der Vertrieb und die Auslieferung sämtlicher Lehrmittel mit Ausnahme der Schullizenzen wurde an die Firma Ernst Ingold AG in Herzogenbuchsee übergeben.
Das visuelle Gesicht des Verlags wurde durch Andreas J. Meier (Visueller Gestalter HFG) neu geprägt.

Die wohl wichtigste Entscheidung war schon früher gefallen:
die Entwicklung des profax Lerncenters – die gemeinsame Basis aller profax Software

Warum muss jede Lernsoftware einzeln installiert werden? Warum hat jedes Programm ein anderes Speichersystem für die anfallenden Daten? Warum müssen sich die Schüler und Schülerinnen bei jedem Programm wieder neu anmelden? Solche eher rückwärtsorientierte Fragen und zukunftsträchtige Ideen bildeten die Vision für das neue profax Lerncenter, eine eigentliche Plattform für Lernsoftware.

Wir begleiten Lernende ...

  • Eine Datenbank im Hintergrund registriert genau die Stärken und Schwächen der Lernenden, speichert die geleistete Arbeit und dokumentiert sie.
  • Eine Anmeldung genügt für alle profax Lernprogramme (= Module).
  • Ein Click nach der Anmeldung und jeder Lernende ist wieder dort, wo er aufgehört hat – völlig unabhängig vom Lernmodul.
  • usw.

... und entlasten Lehrende ...

  • vor langweiligen Korrektur- und Kontrollarbeiten
  • vor Kopierarbeiten
  • durch einmaliges Eröffnen der Klasse und der Lernenden für alle Module
  • durch die Möglichkeit von individuellen oder allgemeinen elektronischen
  • Arbeitsplänen per drag und drop

... und Administatoren durch ...

  • eine einheitliche Lizenzkontrolle
  • die Installation eines einzigen Programms
  • eine zentrale Einstellung des Speicherpfads für eine Serverlösung
  • die permanente Aktualisierung der Programme
  • die Ladbarkeit des Programms vom Internet

... damit die grossen Pläne der Schüler und Schülerinnen gelingen.


Der Traum geht weiter
Getreu dieser Zielsetzung wird das profax Lerncenter permanent weiterentwickelt:
Neue Module schaffen neue Bedürfnisse für die Lernplattform und daraus ergeben sich auch neue Möglichkeiten für andere Programme.
Die technische Entwicklung (z.B. Breitband-Technologie) eröffnet neue Chancen.
Die Lizenzierung des Programms an Dritte (Lehrmittelverlag des Kantons Zürich) wertet die Plattform auf.
Aus der Nähe der Entwickler zum Schulalltag und aus Reaktion und Ideen von Lehrpersonen entstehen neue Ideen, die wir realisieren werden.