Sumaya Farhat-Naser

profaxpreis 2003: Sumaya Farhat-Naser

Sumaya Farhat-Naser
Sumaya Farhat-Naser unterrichtete während vielen Jahren an der Universität von Birzeit. Bekannt wurde sie durch ihre engagierte Friedensarbeit; zuerst in Zusammenarbeit mit den israelischen Friedensfrauen und seit Beginn der zweiten Intifada durch ihre unermüdliche Basisarbeit. In ihren Kommunikationskursen hat sie Jung und Alt, Männer und Frauen, Städter und Bauern beigebracht, dass Argumente stärker sind als Gewalt. Daneben hält sie Seminare und Workshops in den USA und in Europa.

Mit dem profaxpreis möchte der profax Verlag Sumaya Farhat-Naser für ihren unermüdlichen Einsatz danken. profax hofft, dass durch ihr Beispiel viele Menschen ermutigt werden, den Weg der kleinen Schritte zu gehen – damit eines Tages der grosse Schritt zum Frieden möglich wird.

Pressemitteilung

Erster profaxpreis an Sumaya Farhat-Naser

Die Preisträgerin
Als 1. Preisträgerin hat der profax Stiftungsrat Sumaya Farhat-Naser gewählt. Frau Farhat-Naser stammt aus einer christlich-palästinensischen Grossfamilie. Nach ihrer Schulzeit in Bethlehem studierte sie Biologie, Geografie und Pädagogik an der Universität Hamburg.

Sumaya Farhat-Naser unterrichtete während vielen Jahren an der Universität von Birzeit. Bekannt wurde sie durch ihre engagierte Friedensarbeit; zuerst in Zusammenarbeit mit den israelischen Friedensfrauen und seit Beginn der zweiten Intifada durch ihre unermüdliche Basisarbeit. In ihren Kommunikationskursen hat sie Jung und Alt, Männer und Frauen, Städter und Bauern beigebracht, dass Argumente stärker sind als Gewalt. Daneben hält sie Seminare und Workshops in den USA und in Europa.

Mit diesem Preis möchte der profax Verlag Sumaya Farhat-Naser für ihren unermüdlichen Einsatz danken. profax hofft, dass durch ihr Beispiel viele Menschen ermutigt werden, den Weg der kleinen Schritte zu gehen – damit eines Tages der grosse Schritt zum Frieden möglich wird.

Wer ist profax – wie alles begann
Vor fast 40 Jahren, als es in der ganzen schweizerischen Volksschule vermutlich noch keinen einzigen Computer gab, wurde ein kleines Übungsgerät von drei Zürcher Lehrkräften erfunden: der profax. Das Gerät, das seinen Namen vom damals üblichen Übernamen für „Professor“ hat, hielt schnell Einzug in den Schweizer Schulstuben. Wegbereiter war nicht zuletzt ein wirklicher Professor (Dr. Hans Aebli, Professor für Pädagogische Psychologie), der sofort die Qualitäten des kleinen Kunststoffrahmens mit der Lochkarte und den dazugehörigen Programmen erkannte. Das eigenverantwortliche Üben hat in den Schulen an Bedeutung gewonnen – kein Wunder, dass das kleine Gerät immer noch in den Schulzimmern zu finden ist.

Der profax Verlag hat aber schon vor vielen Jahren die Zeichen der Zeit erkannt und mit der Entwicklung von Lernsoftware begonnen. Das Erfolgsprodukt „Mein Rechtschreib-Trainer A & B“, aber auch die sechs „Wortbild-Trainer“ finden sich in unzähligen Schulhäusern unseres Landes, in Deutschland und Österreich. Schüler und Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe arbeiten täglich damit, um autonom ihre Rechtschreibkenntnisse zu verbessern.

Als Nischenverlag kümmert sich profax ausschliesslich um das in der Schule oft vernachlässigte Üben. Schulkinder können heute Grosses realisieren. Sie arbeiten an Projekten, sie publizieren auf dem Internet, sie schreiben für Klassenzeitungen und gestalten Themenwochen – profax sichert die Grundlagen, damit diese grossen Pläne auch gelingen.

profax ist dankbar für den Erfolg in der Schweizer Schullandschaft. Etwas von diesem Erfolg soll durch die profax Stiftung an Kinder und Jugendliche zurückfliessen. Die profax Stiftung möchte Menschen auszeichnen, die Herausragendes für die Erziehung und Bildung geleistet haben.