profaxpreis 2013: Claudio Bernasconi

Claudio Bernasconi, Präsident des Vereins „Alphabetisierung Romakinder“ erhält die diesjährige Auszeichnung der profax Stiftung für herausragende Bildungsleistungen. Der Preisträger aus Adliswil unterstützt in Rumänien ein vielfältiges Bildungsprojekt für Romakinder, das aus einer Schule besteht und derzeit um einen Kindergarten erweitert wird. Der rumänischstämmige Schriftsteller Catalin Dorian Florescu überreichte den mit 20’000 Franken dotierten Preis am 14. Mai an einer Feier in Zürich.

Das ausgezeichnete Projekt wird vom Verein „Alphabetisierung Romakinder“ mit Sitz in Adliswil getragen. Das Projekt setzt sich für die Volksgruppe der Roma ein, die in schwierigen Verhältnissen leben und vom gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt werden. Konkret widmet sich der Verein dem Unterhalt einer Schule und deren Erweiterung um einen Kindergarten für die Kinder der Roma im rumänischen Dorf Rosia (Siebenbürgen). Die Kinder aus sehr ärmlichen Verhältnis sollen möglichst früh in gut strukturierte Verhältnisse mit geregeltem Tagesablauf aufgenommen werden. Die Reduzierung der hohen Analphabetenrate unter den Roma ist der erste Schritt, um den Kreislauf aus Desintegration und Verelendung zu unterbrechen – Schule soll für die Kinder der Roma eine Selbstverständlichkeit werden, und auch die Eltern sollen am schulischen Leben der Kinder teilhaben. Darüber hinaus setzt sich der Verein zum Ziel, durch diverse Aktivitäten den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Dorf zu fördern. Durch die Hilfe zur Selbsthilfe wird langfristig eine Dorfentwicklung angestrebt, die neben schulischen Aktivitäten und Elternarbeit auch Freizeitangebote und Versuche mit Kleinbetrieben umfasst.

Die profax Stiftung hält das Projekt für sehr förderungswürdig, weil es eine stark vernachlässigte Volksgruppe in den Bildungsprozess aufnimmt, das Projekt einen multidimensionalen Ansatz anstrebt, also auch die Eltern einbezieht, die Integration fördern und die Entwicklung des Dorfes unterstützen will.

Pressemitteilung

profaxpreis für Bildungsprojekt in Rumänien

Claudio Bernasconi, Präsident des Vereins „Alphabetisierung Romakinder“ erhält den diesjährigen profaxpreis der profax Stiftung für herausragende Bildungsleistungen. Der Preisträger aus Adliswil unterstützt in Rumänien ein vielfältiges Bildungsprojekt für Romakinder, das aus einer Schule besteht und derzeit um einen Kindergarten erweitert wird. Der rumänischstämmige Schriftsteller Catalin Dorian Florescu überreichte den mit 20’000 Franken dotierten Preis am 14. Mai an einer Feier in Zürich.

Das ausgezeichnete Projekt wird vom Verein „Alphabetisierung Romakinder“ mit Sitz in Adliswil getragen. Das Projekt setzt sich für die Volksgruppe der Roma ein, die in schwierigen Verhältnissen leben und vom gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt werden. Konkret widmet sich der Verein dem Unterhalt einer Schule und deren Erweiterung um einen Kindergarten für die Kinder der Roma im rumänischen Dorf Rosia (Siebenbürgen). Die Kinder aus sehr ärmlichen Verhältnis sollen möglichst früh in gut strukturierte Verhältnisse mit geregeltem Tagesablauf aufgenommen werden.

Die Reduzierung der hohen Analphabetenrate unter den Roma ist der erste Schritt, um den Kreislauf aus Desintegration und Verelendung zu unterbrechen – Schule soll für die Kinder der Roma eine Selbstverständlichkeit werden, und auch die Eltern sollen am schulischen Leben der Kinder teilhaben. Darüber hinaus setzt sich der Verein zum Ziel, durch diverse Aktivitäten den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Dorf zu fördern. Durch die Hilfe zur Selbsthilfe wird langfristig eine Dorfentwicklung angestrebt, die neben schulischen Aktivitäten und Elternarbeit auch Freizeitangebote und Versuche mit Kleinbetrieben umfasst.

Die profax Stiftung hält das Projekt für sehr förderungswürdig, weil es eine stark vernachlässigte Volksgruppe in den Bildungsprozess aufnimmt, das Projekt einen multidimensionalen Ansatz anstrebt, also auch die Eltern einbezieht, die Integration fördern und die Entwicklung des Dorfes unterstützen will.

Die profax Stiftung, Küsnacht, vergibt jährlich eine Auszeichnung für herausragende Leistungen von Einzelpersonen oder Institutionen auf dem Gebiet des Unterrichts- und Bildungswesens. Sie wurde 2003 auf Initiative der inzwischen verstorbenen Gründerin des Zürcher Lehrmittel-Verlags profax, Gertrud Zimmermann, ins Leben gerufen.